Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V.Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V.

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KOMM-IN NRW -
Ein Projekt zur Verbesserung
der Aufnahme und Integration von
Neuzuwanderern in den Kommunen
 
  
Förderperiode 2011/ 12
 
Der Verein ist in dieser Förderperiode wieder aktiv  und im Auftrag der Stadt Siegen beteiligt.
Aufgrund einer KOMM-IN geförderten Workshopreihe der Bertelsmann-Stiftung wurde der Bereich der Migrantenökonomie in den Blickpunkt gerückt. Hier wird vor allem der Stadtteil Geisweid mit der höchsten Quote von Zugewanderten untersucht.
 
Wichtige Überlegungen zu dieser Forschungsarbeit sind:
- Möglichkeit der Migrantenbetriebe zur Auswertung des Stadtteils
- Brückenfunktion der Betriebe zwischen Zugewanderten, Neuzuwanderern, Migranten und der deutschen Bevölkerung
- Potenziale für die Stadtentwicklung im Bereich der Arbeitsplätze mit Zugang zu den sozialräumlichen Netzwerken um   Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt für Jugendliche mit Migrationshintergrund zu entwickeln.
 
Primärziel ist, am Beispiel dieses Stadtteils, zunächst umfassendere Informationen zu erhalten. Daraus abzuleitende Handlungsempfehlungen sollen helfen, die Migrantenökonomie vor Ort zu stärken. Weitergehend könnten auf der Basis zeilgruppenspezifische Förderkonzepte abgeleitet werden um u.a. den Zugang von Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu diesem spezifischen Ausbildungs- bzw. Arbeitsmarkt zu verbessern.
 
Sekundäres Ziel ist die Verbesserung der Vernetzung der lokalen, sozialen Strukturen. Bezogen auf die Migrantenökonomie hieße dies, Schulen, Träger im Bereich der Jugendsozialearbeit und öffentliche Träger mit den Akteuren im Bereich der Migrantenökonomie zu koppeln.  Dadurch soll der Einstieg in das Berufsleben für SchulabgängerInnen mit Migrationshintergrund erleichtert werden. Der Transfer der Ergebnisse soll durch bereits existierende und funktionierende "Sozialen Runden" und "Stadtteilkonferenzen" in allen Stadtteilen realisiert werden.
 
Die Erhebung wird in zwei Phasen durchgeführt. Zunächst mit einer quantitativen Erhebung und zusätzlich mit leitfadengestützten "Experteninterviews" in einem qualitativen Teil.
 
Im Rahmen der prozesshaften Fortschreiben des kommunalen Integrationsplanes bzw. der Implementation der Anforderungen aus dem Integrationsbereich als Querschnittsaufgabe in der Verwaltung, werden die Ergebnisse Anfang 2012 in weitere Workshops eingebracht.
 
 
 
 
Förderperiode 2010/ 11
 
In dieser Förderperiode beteiligte sich der Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen e.V., im Aufttrag der Stadt Siegen zum wiederholten Mal an dem Förderprogramm KOMM-IN NRW.

Thema der letzten Förderperiode war ein Projekt zur Verbesserung der Aufnahme und Integration von Zuwanderern in der Kommune. Dies bezog sich aktuell auf Strategien für mehr Einbürgerung.
Ergänzt wurde diese Maßnahme durch die inhaltlich stärkere Verankerung des Themas Integration als kommunale Querschnittsaufgabe in Verwaltung und Politik.

Das Handlungsfeld hat zum Ziel, den breiten Bereich der kommunalen Einbürgerungspraxis aufzuarbeiten. Die Zugewanderten erwerben grundsätzlich mit mit der Einbürgerung eine Vielzahl von Rechten und Pflichten, die im Grundgesetz der Bundesrepublik und in der Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen verbreift und ausschließlich deutschen Staatsangehörigen vorbehalten sind.
Dazu gehört das Recht zu wählen und gewählt zu werden, das Recht auf selbständige Erwerbstätigkeit und der Schutz vor Ausweisung und Auslieferung in und an andere Staaten.

Die Einbürgerung ist damit wesentlichens Zeichen der Integration von Zugewanderten in unsere Gesellschaft.

Zielsetzung war die Erhebung der "Hürdenlandschaft" zum Thema Einbürgrung in der Stadt Siegen. Die Erstellung eines Forschungsdesigns, die Konstruktion von geeigneten Erhebungsinstrumenten, die Durchführung von Einzel- und Gruppenbefragungen, die Datenaufbereitung und Darstellung der Ergebnisse war vornehmlich die Aufgabe von Frau Elisa Heinrich und Frau Yelda Ogur.
In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit der Stadt Siegen wurden u.a. Instrumente der quantitativen und qualitativen Sozialforschung genutzt.
Vorhandene Integrationsagenturen, der Integrationsrat und kommunale Migrantenvertretungen in der Stadt Siegen waren ebenfalls aktive Partner in dieser Förderperiode.
Abschließend wurde nach erfolgter Evaluation der erhobenen Ergebnisse ein schriftliches Konzept "Erhebung der Hürdenlandschaft zur Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft in der Stadt Siegen" verfasst. Die abgebildeten Handlungsmaßnahmen werden in den kommunalen Intergrationsplan aufgenommen.

Die inhaltlich stärkere Verankerung des Themas Integration als Querschnittsaufgabe in Verwaltung und Politik wurde ebenfalls realisiert. Im speziell zugeschnittenen Workshop der Bertelsmann-Stiftung nähert sich die Stadt Siegen diesem Thema.
 
Ziele sind:
- Kommunen bei der Erarbeitung einer Integrationsstrategie konkret
  zu unterstützen,
- Erfolgreiche Handlungsansätze weiterzugeben und nachhaltige Dialog-
  strukturen zu ermöglichen,
- Einen Perspektivwechsel zu verankern: von der Nische zur Quer-
  schnittsaufgabe
 
Zielgruppen sind Kommunalpolitiker mit Entscheidungskompetenzen, Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der zuständigen Ebenen und kommunalpolitisch aktive Migranten und Vertreter von Migrantenorganisationen und Verbänden.

 

Kontakt:

 
Stephan Böhmer
 
Koordinierungs- und Vernetzungsstelle Integration
Telefon: 0271/ 3180933
Fax: 0271/ 3180894
 
Email: s.boehmer.vaks@googlemail.com
 
 
 
Dirk Bender M.A. 
 
Telefon: 0271/ 2505565
Fax: 0271/ 23418967
 
Email: dirk.bender@gmx.info
 
 

 

Keum-Sook Lee (Dipl. Pädagogin)
 
Telefon: 0271/ 740-2005
Fax: 0271/ 23418967
 
Email: lee@erz-wiss.uni-siegen.de
 
Download: 
 
KOMM-IN NRW Konzept:
Expertise Migrantenökonomie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Yelda Ogur (B.A. Sozialwissenschaftlerin)
 
Telefon: 0271/ 23418966
Fax: 0271/ 23418967
 
Email: y.ogur.vaks@googlemail.com
 
 
Elisa Heinrich (Dipl. Politologin)
 
Telefon: 0271/ 38783-14
Fax: 0271/ 38783-20
 
Email: e.heinrich.vaks@googlemail.com
 
 
Download:
 
KOMM-IN NRW Konzept:
"Erhebung der Hürdenlandschaft..."

 

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